Nr. 24, April 2000
 
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Gesponsert von der CIA

Die meisten wissen wohl noch, wie Orwells "Farm der Tiere" endet: Da unterscheiden sich die Vertreter der neuen herrschenden Klasse, die Schweine, die jetzt auch auf zwei Füßen gehen können, in nichts mehr von ihren Vorgänger-Ausbeutern, den Menschen.
Nach Orwells Tod 1950 tauchten bei seiner Witwe plötzlich CIA-Agenten auf, um ihr die Filmrechte abzukaufen. Geschickt hatte sie niemand anderer als Howard Hunt, der spätere Watergate-Einbrecher.
1955 war der von der CIA produzierte Zeichentrickfilm fertig. Und hier ließ man nun aus dem düsteren Roman-Ende die Menschen einfach weg - jetzt waren nur noch die Schweine unmenschlich. Den kapitalismusfreundlichen Zensur-Schnitt hatte die CIA veranlaßt, damit die Geschichte nicht mehr jede Form der Ausbeutung verurteilte, sondern nur noch die kommunistische.
Der heute schier lächerliche Eingriff der CIA ins Kulturleben ist nur einer von vielen, die Frances Stonor Saunders in ihrem Buch "The Cultural Cold War" erzählt.
Gelegentlich kam es dabei zu Absurditäten eigener Art. In England wurde die Verteilung von fünfzigtausend Exemplaren von Arthur Koestlers Roman "Darkness at Noon" finanziell von der CIA gefördert, während die Kommunistische Partei Frankreichs gleichzeitig alle französischen Exemplare aufkaufte. Für den Autor war das plötzliche Polit-Interesse nur vorteilhaft. In den USA profitierten manchmal sogar Afro-Amerikaner vom Kalten Kultur- Krieg: Die CIA steckte sie nämlich in bestimmte Filmrollen (Typ: wohlhabend, erfolgreich), um damit dem Vorwurf der UdSSR zu begegnen, die USA unterdrückten ihre Minderheiten.
Die Gelder für die kulturellen CIA-Aktivitäten, Hunderte von Millionen Dollar, kamen aus dem Marshall-Plan. Es war so viel davon da, erinnert sich ein früherer Agent, "daß wir gar nicht alles ausgeben konnten".
Die ganze Sache bleibt bis heute höchst umstritten. Arthur Schlesinger zum Beispiel meint, das Sponsoring habe vielen erst die Möglichkeit zu publizieren gegeben. Andere sagen, die verdeckte Bezahlung durch einen Geheimdienst habe genau die Ideale der offenen Gesellschaft verraten, die sie eigentlich befördern wollte.

Frys Liste

Im August 1940 ging in Marseille ein junger Harvard-Absolvent an Land, "um zu retten, was von der Kultur Europas noch übrig ist". Gemeint waren keine Kunstwerke, sondern Menschen. Wie seine jetzt endlich geschriebene Biographie zeigt (Andy Marino, A Quiet American. The Secret War of Varian Fry), standen am Ende über eintausendfünfhundert Personen auf seiner Liste.
Nachdem die Deutschen 1940 Frankreich besiegt und bis auf den Vichy-Süden besetzt hatten, war klar, daß das letzte Schlupfloch für eine Flucht vor den Nationalsozialisten nicht mehr lange offen bleiben konnte. Eine Rettungskomitee wurde gegründet und Fry mit einer ersten Liste von 200 Namen losgeschickt. Unterstützt wurde er von Jean Giono und Gaston Deferre, dem späteren Bürgermeister von Marseille und dann Mitterands Innenminister. Bei weitem nicht so hilfsbereit war das amerikanische Konsulat.
Als sich Frys Tätigkeit herumsprach, bildeten sich Schlangen vor seiner Tür. Sichere Fluchtrouten, speziell nach Spanien und weiter nach Lissabon, wurden eingerichtet. Auf diesem Weg fanden zum Beispiel Alma Mahler, Heinrich und Golo Mann in die Freiheit. Ebenso Hannah Arendt, Marc Chagall, die Surrealisten Max Ernst, André Breton und André Masson sowie Walter Benjamin (der kurz nach Überschreiten der spanischen Grenze starb) und Lion Feuchtwanger (der unvorsichtigerweise den Fluchtweg später der amerikanischen Presse erzählte).
André Malraux ehrte Varian Fry 1967, nur Monate vor seinem Tod, mit dem Großkreuz der Ehrenlegion.


Die Heilige Schrift

- diesmal geradezu wörtlich gemeint: Da setzt sich jemand hin und schreibt die gesamte Bibel mit eigener Hand und einer Gänsefeder auf Pergament aus Kalbsleder. Es soll die erste - auch noch illuminierte - Bibelhandschrift seit fast fünfhundertsechzig Jahren werden, seit Gutenbergs Erfindung diese Art der Buchherstellung eigentlich sinnlos machte.
Nicht für die Benediktinermönche an der St. John's University in Collegeville, Minnesota. Sie haben den "königlichen Schreiber" und Kalligraphen Donald Jackson beauftragt, der in seinem Skriptorium in Wales, einer umgebauten Schmiede, in vier Jahren mit der Arbeit fertig sein will. Eintausendeinhundertfünfzig Seiten in sieben Bänden soll das Gesamtwerk umassen. Die farbigen Tinten für die Illustrationen (auch mit Themen des 20. Jahrhunderts) hat er sich selbst aus pulverisierten Edelmaterien, aus Malachit, Lapislazuli, Gold, Silber und Kupfer zusammengerührt.
Das Unternehmen ist so unwiderstehlich wahnsinnig, daß es sich für die Adresse dieser April- Nummer eignet.


Bücherverbrennung

Zweihundert christliche Fanatiker standen Anfang März in Athen um das Feuer herum. In den Flammen verkohlten einige Exemplaren eines Buches, das eine womögliche sexuelle Begierde Jesu schildert. Titel: "M hoch N", Autor: der kommunistische Parlamentsabgeordnete Mimis Androulakis.
Es enthält mehrere fiktive Dialoge von Frauen, deren Namen alle mit M beginnen. So auch mit Maria Magdalena (einer Prostituierten?), der man schon lange, nicht erst in Androulakis' Buch, eine rundheraus fleischliche Beziehung zu Jesus nachgesagt hat.
"Wir sind hier doch nicht im Iran", protestiert der Autor. Aber es geht nicht nur um religiösen Fanatismus. Seine Gegner unter der Führung des Historikers Marios Pylavakis sind ebenso christliche Fundis wie leidenschaftliche Nationalisten - und oft beides in einer Person.
Am 9. März wurde der Verkauf des Buches in Nord-Griechenland gerichtlich verboten. Es ist die erste Buchzensur seit dem Obristen-Regime (1967-74). Am 24. April beschäftigt sich ein Athener Gericht mit der Klage der Fundis auf Ausweitung des Verbots auf ganz Griechenland.
Wir erinnern uns: In Griechenland wurde noch im Jahr 1955 der Autor Nikos Kazantzakis für seinen Roman "Die letzte Versuchung Christi" exkommuniziert.


Ein Marsch für den Todeskandidaten

Am 11. März marschierten mehrere Tausend Menschen durch Paris, von der Place de la Republique bis zur Place de la Madeleine, auf dem bürgerlich feinen Ufer rechts der Seine. Sie trugen Spruchbänder, auf denen "Freiheit und Gerechtigkeit für Abu Jamal" verlangt wurde. Abu Jamal sitzt in den USA im Gefängnis und wartet auf die Vollstreckung seines Todesurteils (siehe dazu den Essay von Andreas Odenwald in der nächsten Gastkolumne Die Gazette Mai 2000).
Abu Jamal hat immer wieder seine Unschuld betont, vor allem in seinem Buch "Live from Death Row" (1995).
Bereits im November fand in Paris in Protest-Marsch gegen sein Urteil statt, bei dem die Büroräume der Internaitonal Herald Tribune besetzt wurden. Sogar in der Schweiz hat er Anhänger, die in Zürich einen ähnlichen Marsch veranstalteten.
Amnesty International verlangt seit langem die Wiederaufnahme des Verfahrens.


So erregend kann Lyrik sein

Der israelische Erziehungsminister brauchte im März nur anzukündigen, daß künftig auch einige Gedichte von Mahmoud Darwish in den Lehrplan der Oberschulen aufgenommen würden - da wehte der Sturm der Entrüstung schon über das Land. Darwish ist nämlich Palästinenser. Und das ist es, was seinen Gedichten solchen Erregungswert gibt. Seine Gedichte, heißt es also, seien "anti-zionistisch". Darwish, der ein paarmal die israelische Besatzung stark kritisiert hat, gibt durchaus zu, "Anti- Zionist" zu sein. Er möchte das nur nicht mit "Antisemit" verwechselt sehen.
Premier Barak ("Die Zeit ist noch nicht reif") hat die Ankündigung seines Ministers storniert. Darwish wird nicht unterrichtet (außer in einem Wahlfachkurs, immerhin).


Im Schatten der Oscars

Die Preise der Writers Guild of America Anfang März gehen regelmäßig unter im Schatten der Oscar-Erwartungen. Meist werden sie nur als eine Wettervorhersage für die Oscars wahrgenommen. Und doch lohnt sich ein kurzer literarischer Rückblick.
Die WGA vergibt zum einen Preise für die besten Originaldrehbücher. Der ging diesmal an Alan Ball, den Autor von - hinterher sind wir natürlich schlauer - "American Beauty" (vor "Magnolia" von Paul Thomas Anderson und "The Sixth Sense" von M. Night Shymalan).
Der zweite große WGA-Preis geht an die beste Film-Adaption eines bereits veröffentlichten Textes. Diesen Preis gewannen jetzt Alexander Payne und Jim Taylor für "Election". Nominiert waren auch "The Talented Mr. Ripley" von Patricia Highsmith und "The Cider House Rules" von John Irving.
Die vielen anderen Preise der WGA für Fernseh- und Rundfunkproduktionen der USA sind in der Tat von nachrangiger Bedeutung.


Putin war ein Hooligan

Wenigstens gibt er das in seinem Buch als Grund dafür an, daß er als Jugendlicher nicht - wie jedes anständige russische Kind - zu den Pionieren ging. Seine in Tschetschenien bewiesene Ordnungsliebe war damals nocht nicht sehr ausgeprägt: Aus einer seiner zahlreichen Mädchengeschichten kam er erst wenige Tage vor der anberaumten Hochzeit heraus.
Daneben wiederholt er in dem Buch die eher unwahrscheinliche Ankündigung, Rußland könne möglicherweise über eine Mitgliedschaft in der NATO nachdenken.
Zu den historischen Personen, die er nach eigener Aussage bewundert, gehören Napoleon, Charles de Gaulle und - kaum zu glauben - Ludwig Erhard.
Der Verlag hatte geplant, noch vor der Präsidentenwahl eine halbe Millionen Exemplare zu drucken, mußte sich aber darauf hinweisen lassen, daß die Veröffentlichung gegen die Wahlkampfgesetze verstoßen und Putin gar aus dem Rennen werfen könne. Woraufhin nur bescheidene fünfzigtausend Exemplare herauskamen - und zwar nicht in die Buchhandlungen, sondern in Putins Wahlkampfzentrale.


Ausgeschrieben?

Es ist fatal, daß ein so großer Romancier wie John Updike in seinem fünfzigsten Buch dem fragwürdigen Begriff "prequel", den man bisher auf die neuen "Star-Wars"-Folgen I bis III beschränkt glaubte, eine Eintrittskarte in die Literatur verschafft.
Bisher kamen wir recht gut aus ohne die "Vorgeschichte" von Hamlet. Jetzt aber erzählt uns Updike in allen mühsamen Details, wie Hamlets Mutter und Onkel, wie "Getrude and Claudius" sich näher kennenlernen. Und warum überhaupt. Weil nämlich Gertrudes Gatte, Hamlets Vater, ein ziemlicher Langweiler im Bett ist (schon die Hochzeitsnacht schläft er einfach durch). Kein Wunder also, daß sie später, kurz vor der Menopause, dem stürmischen Werben Claudius' nachgibt. Der König entdeckt die Sache, Claudius fürchtet die Verbannung vom Hof, schüttet dem König, wie man weiß, das Gift ins Ohr und wird selber König. Der Rest ist Shakespeares "Hamlet".
Das Buch ist ein Fehlschlag. Kein lohnender Durchblick, keine enthüllende Menschenkenntnis, sondern eine eher banale "Was mach ich bloß? Ich liebe zwei Männer!"- Talkshow. Es mag unfair sein, Updike an Shakespeare zu messen, aber warum sucht er sich dann einen solchen Stoff?

Ihr Kommentar

Wenn eine mal Kindermädchen war,

dann kann sie was erzählen. Besonders, wenn die Kinder Premierministerkinder waren.
Rosalind Mark hat ein paar Jahre lang auf die Blair-Kinder Euan, Nicky und Kathryn aufpassen dürfen und darüber jetzt ein Buch geschrieben. Ein zugegeben harmloses und ganz und gar nicht enthüllendes Buch. Aber Tony Blair will seinen Kindern eine möglichst normale Jugend lassen. Er ging, nachdem The Mail Anfang März Auszüge publiziert hatte, vor Gericht und ließ alle weiteren Veröffentlichungen verbieten. Die Zeitung nannte das Urteil "drakonisch".


Fayed klagt vergeblich

Nicht ganz so erfolgreich wie Tony Blair war Dianas angeblicher Beinahe-Schwiegervater Mohammed al Fayed mit seiner Klage gegen eine Londoner Zeitung.
Auch in diesem Fall ist es ein Ex-Domestik, der die Tinte nicht halten kann: Trevor Rees- Jones, der überlebende Leibwächter der Prinzessin hat ein Buch geschrieben ("The Bodyguard's Story" - als gäbs wenigstens hier noch was zu enthüllen), und der Daily Telegraph hatte einen Vorabdruck angekündigt. Al Fayed klagte vor dem Londoner High Court und verlor, wenn auch nur aus formalen Gründen: Er hätte, meinte die Richterin Anne Rafferty, das Gericht eher anrufen müssen.
Der schreibkundige Leibwächter behauptet in seinem Buch, Diana und al Fayeds Sohn hätten nie die Absicht gehabt zu heiraten, und die die Mord-Verschwörung der Windsors sei das pure Hirngespinst.
Abgestanden, das alles. Bitte aufhören.


Burgess-Verfilmung wieder im Kino

"A Clockwork Orange", der Kubrick-Film nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Burgess, ist im März zum ersten Mal seit 1973 wieder in England gezeigt worden.
Damals hatte ein Sechzehnjähriger einen Landstreicher umgebracht, und einige Zeitungen warfen Kubrik vor, der Film habe den Mörder auf die Idee gebracht. Es stellte sich zwar heraus, daß der Junge "A Clockwork Orange" überhaupt nicht gesehen hatte, aber Kubrick zog den Film verärgert zurück


Schon wieder ein Plagiatsprozess

J. K. Rowlings drei (bald vier) Potter-Bücher, weiß man, sind erfolgreich. Dreißig Millionen Exemplare weltweit. Wie schön, wenn jetzt jemand sagen kann, sie seien bei ihm abgeschrieben. Wenigstens teilweise.
Nancy K. Stouffer meint genau das. In ihrem Buch "The Legend of Rah and Muggles" von 1984 (!) gibt es nämlich schon eine Figur, die Larry Potter heißt. Weiter: Sie hat eine Figur namens Lily Potter; die Rowlings-Bücher auch. Und: Sie hat eine Figurengruppe "die Hüter der Gärten", die Rowling-Bücher haben einen "Hüter der Schlüssel". Auch bei dem Begriff "Muggles", der Potter-Bücher-Bezeichnung für die Menschen, macht Ms. Stouffer Urheberrechte geltend.
"Völlig grundlos", sagt eine Sprecherin des Rowling-Verlags Scholastic.


OED im Netz

Die Jubelnachricht von AP klang zwar etwas naiv ("Sprachpuristen müssen jetzt nicht mehr 20 Wörterbuch-Bände durchblättern, wenn sie einen der 640000 Einträge im Oxford English Dictionary nachsehen wollen" - kein vernünftiger Mensch hat je alle Bände eines Wörterbuchs durchgesehen, nicht mal ein Sprachpurist). Aber eine Meldung war das natürlich wert: Das weltberühmte Wörterbuch ist jetzt online benützbar (www.eod.com).
Nicht umsonst natürlich. Das Abo kostet mehr als elfhundert Mark, für Firmen sogar noch erheblich mehr als das. Dafür erhält man immerhin den Vorteil einer vierteljährlichen Aktualisierung (wobei, sagt das OED, jedesmal etwa tausend Einträge hinzukommen oder ergänzt oder verbessert werden). Insgesamt fast hundertzwanzig Millionen Mark investiertdas Unternehmen in die dritte, völlig verbesserte Auflage, die im Jahr 2010 fertig sein soll. Sie soll dann genau doppelt so viele Einträge haben wie die alte: 1,3 Millionen.


Der Film zum Buch

Die Roman-Literatur wird immer mehr zur Drehbuch-Lieferantin. Soeben hat die Verfilmung von John Irvings "The Cider House Rules" ("Gottes Werk und Teufels Beitrag") der gar nicht so nebensächlichen Nebenrolle und Michael Caine einen Oscar eingebracht. Aber gleichzeitig damit sind gleich mehrere große Romane in die Kinos gekommen: "Das Ende einer Affäre" von Graham Greene, "The Green Mile" von Stephen King, "Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith und "Angela's Ashes" von Frank McCourt. Und das sind nur die bekanntesten.
Die Verleger wird es freuen. Denn die Absätze der gedruckten Version steigen in jedem Fall - völlig unabhängig von Erfolg oder Mißerfolg des Films.


David Irving in der Opferrolle

Der Holocaust-Leugner und Amateur-Historiker, der in London gegen die Buchautorin Deborah Lipstadt und den Penguin-Verlag klagt, hat sich für den laufenden Prozeß eine neue Rolle ausgedacht: Er ist das Opfer einer nun schon dreißig Jahre andauernden Rufmordkampagne.
"Ich kenne keinen anderen Historiker oder Schriftsteller, der auch nur ein Zehntel einer solch intensiven Verleumdungskampagne erdulden mußte", sagte der Zweiundsechzigjährige vor Gericht. Und Lipstadts Buch, meint er außerdem, sei der Höhepunkt dieser Kampagne. Die angegriffene Autorin hat in Irvings Werken, darunter "Hitlers Krieg", fünfundzwanzig wesentliche Entstellungen der historischen Wahrheit gefunden.
Irving hat in Deutschland, Kanada und Australien Einreiseverbot.









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