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Hans-Heinrich Kornfeld, Gebietsverkaufsleiter, Verlagsgruppe Bertelsmann
Sie kommen gerade von der Frankfurter Buchmesse. Woran haben Sie die positive Grundstimmung gespürt, von der die Zeitungen berichtet haben?
An der optimistischen Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft der Buchhändler. Sie kamen schon mit Nachbestellungen auf die Messe, was inzwischen nicht mehr typisch ist, da die Verlage versuchen, den Buchhändlern schon im Sommer möglichst viel für ihren Weihnachtsbedarf zu verkaufen. Das haben sie natürlich auch in diesem Jahr gemacht, und trotzdem wurden bis jetzt schon so viele Bücher verkauft, daß die Buchhändler erwarten, daß sie weitere Bücher brauchen.
Kann man diesen neuen Schwung an bestimmten Titeln festmachen?
Es fing mit dem Erscheinen der beiden Grass-Bücher an, den beiden Versionen
von "Mein Jahrhundert". Die Überraschung für alle Buchhändler bestand
darin, daß die Kunden zuerst zu der großen, illustrierten Ausgabe für
98 Mark griffen, und das ist für den Juli nicht gerade typisch. Alle
hatten erwartet, daß allenfalls zu Weihnachten der eine oder andere
sie als Geschenk mitnehmen würde. Daß sie nach drei Tagen vergriffen
war, war das erste positive Signal. Dann erschien Ende Juli das neue
Buch von Isabel Allende, "Fortunas Tochter", das sich auf Anhieb gut
verkaufte, und dann die Arie des Großmeisters der deutschen Literaturkritik,
von dem alle einen Erfolg erwartet hatten, aber nicht in diesem Umfang.
Inzwischen sind davon 250000 Stück verkauft. Dazu kamen einige Unterhaltungsromane,
etwa von Elizabeth George, die wir mit 70000 Exemplare ausgeliefert
haben und bei der wir heute auf 150000 sind, oder der neue Gordon, "Der
Medicus von Saragossa", den wir mit 125000 ausgeliefert haben - was
eine Riesenzahl ist - und für den wir schon nach zwei Wochen Nachbestellungen
hatten-inwischen liegt er bei 200000.
Was ist da los? Lesen die Menschen plötzlich mehr?
Wir hatten ein sehr schwaches Frühjahr. Das mag daran liegen, daß die
Verlage interessante Neuerscheinungen auf den Herbst verlegen, weil
die Verkaufszahlen im Herbst einfach besser sind. Wir sagen immer: Platz
eins auf der "Spiegel"-Bestsellerliste im Frühjahr bringt 30000 zusätzliche
Exemplare, im Herbst 150000. Das zweite Halbjahr ist immer schon geschenkträchtiger
und damit für die Buchhändler wichtiger. Früher hat man gesagt, der
Buchhändler macht ein Drittel seines Jahresumsatzes in den letzten sechs
Wochen.
Im vorigen Herbst war aber von so einer Lese-Welle nichts zu spüren.
Das ist richtig. In diesem Jahr wurde sie aber noch unterstützt durch
Grass' Nobelpreis. Aber wichtiger scheint mir: In diesem Jahr wurde
auf der Messe seltsamerweise mal wieder über Bücher gesprochen. Letztes
Jahr haben wir ja nur von Fusionen und Übernahmen geredet; jeder kaufte
jeden in der Gerüchteküche, aber am Ende kam eigentlich sehr wenig dabei
raus. Mit Ausnahme der Fusion der Riesen Droemer und Weltbild ist im
Grund nicht sonderlich viel passiert.
Und dieses Jahr waren Bücher das Gesprächsthema.
Ganz eindeutig. Die Buchhändler fragten uns, die wir den Markt beobachten,
welche Bücher für das Weihnachtsgeschäft wichtig sind: Geht das mit
dem Grass weiter bis Weihnachten, oder war das jetzt schon die Spitze?
Wie geht es mit Reich-Ranicki weiter? Wie mit Oskar Lafontaine? Bei
ihm hatte niemand erwartet, daß die ersten 150000 Exemplare sofort vergriffen
wären, und alle Buchhändler waren unsicher, wieviel sie davon nun nachbestellen
sollten. Und mit solchen Gesprächen ist die Messe natürlich interessanter,
als wenn alle fünf Minuten jemand ankommt und sagt: Hast du schon gehört,
der soll den kaufen und der schluckt den.
Hat die Tätigkeit des Verlagsvertreters hierbei nur eine vermittelnde
oder auch eine auslösende Wirkung?
Anstöße geben wir zu Beginn der Saison, wenn wir Anfang Juni auf die
Reise gehen und den Buchhändler davon überzeugen: Dahin geht in diesem
Jahr der Trend. Da versuchen wir natürlich, die Schwerpunkte zu setzen.
Jetzt, im Herbst, entscheidet der Markt. Jetzt kommen die Leser, dazu
die Rezensionen in der Presse, und jetzt können wir eigentlich nur noch
beraten, in welcher Größenordnung Bestellungen sinnvoll sind, aber keine
Trends mehr setzen.
Wie gehen Sie vor, wenn Sie einen Trend auslösen?
Wir versuchen - zumindest in der Gruppe meiner 13 Kollegen versuchen
wir, bei einem Treffen anderthalb Tage lang, Schwerpunkte zu setzen.
Jeder hat etwas anderes gelesen, keiner kann alles lesen: Ich glaube,
ich habe in diesem Herbst 60 Hardcover- und fast 300 Taschenbücher im
Gepäck gehabt, das kann einer allein nicht mehr schaffen. Aber jeder
von uns hat seine Lese-Erlebnisse und versucht dann, seine Kollegen
davon zu überzeugen. Und natürlich hat jeder Verlag seine eigenen Vorstellungen,
und wir haben uns selbstverständlich mit der Pressechefin darüber unterhalten,
wo denn die Journalisten ihre Schwerpunkte setzen werden. Und das versuchen
wir dann auf ein paar ausgewählte Titel zu fokussieren.
Man hört manchmal, daß bestimmte Buchhandlungen - etwa Hugendubel
in München - nicht mehr bei Verlagsvertretern bestellen. Als kämen Sie
dort gar nicht mehr hinein.
Das ist eine Fehlinformation. Die Buchhandlung Hugendubel und ihre Filialen
werden von uns besucht, wir bekommen nur keine Aufträge mehr mit. Wir
informieren, wir versuchen, die Aufmerksamkeit auf die richtigen Bücher
zu lenken, und die Buchhandlung entscheidet dann, ohne uns, was bestellt
wird. Anschließend bekommen wir den Auftrag, und daran sehen wir, wie
erfolgreich wir waren. Wir haben auch die Möglichkeit nachzuhaken und
zu sagen: Da haben Sie vielleicht etwas Wichtiges übersehen, oder es
hat sich etwas Neues ergeben, etwa ein Vorabdruck im "Spiegel", eine
Ankündigung im "Stern" oder ähnliches.
Die Annahme, eine Buchhandlung wolle mit Ihnen nichts mehr zu tun
haben, wäre also eine falsche Sicht der Dinge.
Eine völlig falsche Sicht der Dinge. In Freiburg hat das einmal eine
Buchhandlung versucht. Sie hat alle Verbindungen zu den Verlagen gekappt
und nur noch mit Grosshändlern zusammengearbeitet. Aber das hat schon
nach einem halben Jahr nicht mehr funktioniert, dann haben sich die
Verlagsvertreter mit den Angestellten in der Arbeitspause heimlich im
Café gegenüber getroffen. Weil man einfach auf diese Informationen nicht
verzichten wollte.
Welche Informationen sind denn für die Mitarbeiter der Buchhandlung
so unverzichtbar?
Sehen Sie sich nur einmal die Flut der Neuerscheinungen und Prospekte
an, in die jeder Lektor seine Werbetexte so hineinschreibt, als wäre
sein Buch das wichtigste Buch überhaupt. Kein Buchhändler kann aus den
3000 Titeln in den Prospekten die 500 Titel herausfiltern, die für ihn
wichtig sind. Die 100 Spitzentitel wird er natürlich auf Anhieb herausfinden,
die bekannten Autoren, von denen er aus Erfahrung weiß, daß sie gut
gehen werden. Bei allen anderen steht er aber vor einer Informationsüberflutung,
und die versuchen wir ein bißchen zu kanalisieren.
Heißt das auch, daß Sie bestimmte Bücher sozusagen unter den Tisch
fallen lassen?
Wir versuchen, dem richtigen Kunden - also der Buchhandlung - die richtigen
Bücher zu verkaufen. Die Firma Hugendubel hat andere Bedürfnisse als
eine kleine Kunstbuchhandlung in Schwabing. Lehmkuhl pflegt andere Bücher
als etwa eine Frauenbuchhandlung. Insgesamt jedoch treffen wir keine
Auswahl, wir sind keine Zensurinstanz. Ich denke, jedes unserer Bücher
hat seine Berechtigung, ich muß es nur dort verkaufen, wo der Buchhändler
die richtigen Kunden dafür hat. Ein beratungsintensives Buch kann ich
eben nicht in eine Buchhandlung stellen, von der ich weiß, dort hat
man keine Zeit dafür. Dort muß es sich durch den Umschlag, die Präsentation
und über unsere Werbung verkaufen.
Was ist ein beratungsintensives Buch?
Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Wir haben in diesem Herbst ein wunderbares
Buch, "Der Bär kommt heim". Es ist die Geschichte eines Bären mit zwei
genetischen Defekten: Seine Hände sind so verformt, daß er herrlich
Saxophon spielen kann, und er redet und denkt wie ein Mensch, nur ist
er - anders als die meisten Menschen - immer ehrlich. Das ist ein Buch,
zu dem man schon drei, vier Sätze sagen muß. Spontan greift höchstens
ein ausgesprochener Bärenliebhaber dazu; der nimmt es sowieso in die
Hand-aber der Jazzfreund muß angesprochen werden. Ein Gegenbeispiel
ist im Augenblick der Lafontaine; den muß man nicht aktiv verkaufen,
man legt ihn einfach im großen Stapel hin. Wenn ein Kunde in den Laden
kommt und fragt: Haben Sie nicht ein Buch für meinen Vater?, dann wird
man ihm nicht sagen: Wie wär's denn mit dem Lafontaine?
Herrscht bei der großen Zahl der Verlage und Neuerscheinungen nicht
ein gewisses Gedränge an Verlagsvertretern in den Buchhandlungen?
Es gibt ungefähr 1200 Verlagsvertreter in der Bundesrepublik. Die besuchen
natürlich nicht alle jede einzelne Buchhandlung. Auf eine Buchhandlung
entfallen davon vielleicht zehn Prozent, also 120 Verlagsvertreter.
Und ich nehme einmal an, daß eine große Buchhandlung von diesen 120
Vertretern mit etwa 80 einen Termin vereinbart, das heißt mit den Vertretern
der für sie wichtigen Verlage.
Wie lange dauert so ein Besuch?
Normalerweise ein bis zwei Stunden. Wir versuchen immer, den Besuch
nicht über diese Zeit hinaus zu verlängern. Man will ja den Gesprächspartner
nicht ermüden. Es gibt allerdings große Buchhandlungen, in denen ich
einen ganzen Tag verbringe. Die sind dann aber so dezentralisiert geführt,
daß ich mit zehn verschiedenen Abteilungen spreche, so daß sich etwa
dieselbe Besuchszeit je Abteilung ergibt.
Man hört manchmal, daß Ihnen dabei für jedes Buch nur ein paar Sekunden
Zeit bleiben. Ist das eine Milchmädchenrechnung?
Im Grunde schon. Aber es ist auch etwas Wahres dran. Es gibt immer Bücher,
die ich beim Gespräch aufblättern muß, und andere, bei denen die Entscheidung
sehr leicht fällt. Wenn ich etwa einen neuen Sheldon verkaufe, dann
fragt mich niemand nach dem Inhalt. Da wird nur entschieden: Nehmen
wir zehn oder zwanzig Stück?
Ihr Einfluß im Verlag selbst, auf das Verlagsprogramm, ist noch um
einiges höher. Bei den Vertretertagungen genießen Sie dort eine gewisse
Machtposition.
Das ist richtig. Das liegt aber auch daran, da ß die Informationsflüsse
im Verlag nicht mehr so transparent sind. Oft wird erst bei d ieser
Gelegenheit allen Abteilungen das komplette Programm vorgestellt. Die
Arbeitseinheiten in den Verlagen werden immer größer. Früher, als der
Bertelsmann Verlag noch klein war, setzte man sich in der Kantine zusammen
und erfuhr man das ganze Jahr über, was so vor sich ging. Inzwischen
sind die Lektorate spezialisierter als früher, und den Überblick bekommt
man zweimal im Jahr bei der Vertreterkonferenz.
Legen Sie, die Verlagsvertreter, dort auch Umschläge und Titel fest?
In gewissem Umfang ja. Titel und Umschläge werden auf der Konferenz
vom Lektorat vorgestellt, so wie der Verlag sie sich vorgestellt und
in Absprache mit Lektorat und Vertrieb entworfen hat. Je besser wir
dann über das Buch informiert sind, je mehr wir vorher zu lesen bekamen,
umso qualifizierter ist dann auch unser Diskussionsbeitrag dazu. Und
sehr häufig ändern wir dann tatsächlich Umschlag oder Titel.
Besteht zwischen Lektoren und Ihnen ein ähnliches Spannungsverhältnis
wie zwischen Lektorat und Vertrieb?
Das hat sich in beiden Fällen in den letzten Jahren verändert. Lektorat
und Vertrieb wissen heute, daß sie ohne einander nicht weiterkommen.
Wir können zwar schlechte Bücher verkaufen, aber nur einmal. Und ein
Lektor kann uns schlechte Bücher auch nur einmal verkaufen, sonst glauben
wir ihm nicht mehr. Also: Je offener und ehrlicher die gegenseitige
Information ist, umso besser für alle.
Spielen in Ihrer Tätigkeit auch neue Techniken wie e-Book oder RocketBook
eine Rolle?
Ja, obwohl mein Verlag diese Präsentationsformen vorerst nur über bol.de
anbieten wird, also im E-Commerce. Ich kann mir das bei Belletristik
auch nicht gut vorstellen. Vielleicht bin ich da etwas altmodisch, aber
ich brauche immer noch das sinnliche Erleben, das Buch in der Hand zu
haben. Ich sehe mich einfach nicht mit einem Lese-Computer am Strand.
Glauben Sie, daß diese Geräte Ihre berufliche Praxis verändern werden?
Ich glaube nicht, daß das noch während meines Berufslebens passieren
wird. Bei vielen Vorstandvorsitzenden besteht sicher eine gewisse euphorische
Erwartung, daß bald große Marktanteile an Büchern diesen elektronischen
Weg gehen. In gewissen Bereichen ist eine solche Entwicklung durchaus
vorstellbar, zum Beispiel in Wissenschaftsverlagen, wo es - etwa für
Ärzte - von Bedeutung ist, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Denkbar
ist auch, daß etwa die Lose-Blatt-Sammlungen in juristischen Fachverlagen
diesen Weg einschlagen. Aber etwa bei einem Kinderbuch zum Beispiel
sehe ich das nicht.
Nehmen Sie dann auch nicht an, daß die Bestellmöglichkeiten über
das Internet das Kaufverhalten revolutionieren werden?
Also eine Revolution findet da sicher nicht statt. Es mag allerdings
für einige meiner Kunden, das heißt für stationäre Buchhandlungen, schwieriger
werden. Ganz sicher wird ein gewisser Absatz die elektronischen Vertriebswege
gehen, aber das betrifft sicher nur den ausgesprochenen Fachbuchhandel.
Für mich ändert sich dadurch so schnell nichts. Im Gegenteil: Auch die
elektronischen Anbieter brauchen zu irgendeinem frühen Zeitpunkt die
Beratung, da auch sie die Bücher ja nicht erst dann anbieten, nachdem
sie die Rezensionen in der Presse gelesen haben.
Handelt der elektronische Anbieter nicht fast wie ein Grossist, das
heißt: Er bietet pinzipiell alles an?
Im Prinzip ja. Aber wenn Sie die Seite von bol.de ansehen, dann finden
Sie dort ein aktives, bewertendes Angebot. Das muß ja auch jemand mitbestimmen
und gestalten. Und das heißt, sie müssen sich Informationen darüber
beschaffen, welche Bücher in zwei Monaten so interessant sind, daß sich
der Design-Aufwand der besseren Plazierung lohnt. Auf der Buchmesse
zum Beispiel haben wir bereits mehrere Gespräche mit dieser Art des
Versandbuchhandels geführt. Eine Kollegin von mir geht jetzt zu amazon.com,
und ich denke, wir werden mit ihr regelmäßig telefonieren, um unsere
wichtigen Bücher nach vorne zu kriegen.
Weiß man, wie sich die Kundschaft des Internet-Buchhandels zusammensetzt?
Nein, und das macht alle Prognosen über künftige Marktanteile so schwierig.
Ich halte den Internet-Buchhandel aber nicht für eine überwältigende
Gefahr. Er verfährt im Grunde genauso wie große Versandhäuser, und so,
wie es hier schon immer Leute gibt, die lieber in einem Katalog blättern,
als in ein Geschäft zu gehen, denke ich mir die Entwicklung auch dort.
Menschen, die gern in eine Buchhandlung gehen, sind sozusagen weniger
"anfällig" für Internet-Bestellungen. Ja, ich erlebe sogar sehr häufig,
daß Leute mit ausgedruckten Internet- Seiten in die Buchhandlung kommen
und sagen: Kann ich mir das mal ansehen? Vielleicht ist das eine Art
der Überwindung der leidigen Schwellenangst vor der Buchhandlung: Diese
Menschen haben mit ihrer Information aus dem Internet etwas wie ein
Hilfsmittel in der Hand und betreten damit leichter eine Buchhandlung.
Sie sehen also das Internet-Angebot nicht als Bedrohung des Buchhandels.
Nein, ich sehe darin eine sich entwickelnde Teildifferenzierung und
außerdem eine neue Werbemöglichkeit sowohl für den verbreitenden wie
für den produzierenden Buchhandel. Anders wird es erst, wenn der im
Augenblick prognostizierte Marktanteil des E-Commerce im Buchhandel,
zehn bis zwölf Prozent, weit übertroffen werden sollte. Aber das halte
ich nicht für wahrscheinlich. Wir beobachten ja, daß auch jetzt neue
Buchhandlungen gegründet werden und große Buchhandlungen expandieren.
Im nächsten Jahr soll es eine neue 4000- Quadratmeter-Buchhandlung in
München geben, zusätzlich auch in Wien, und zwar von Dussmanns Berliner
"Kulturkaufhaus". Und es werden nicht nur mehr Bücher produziert, sondern
auch verkauft als im letzten Jahr, aus dem der Buchhandel nur mit einer
halbschwarzen Null herauskam. Für irgendeinen Pessimismus sehe ich nicht
den geringsten Anlaß.
Ihr
Kommentar

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