Fast 400 Jahre lang war sie eine Moschee, dann kamen die christlichen Eroberer und weihten das prachtvolle Gebäude zur christlichen Kirche: die Mezquita-Catedral in Cordoba im Süden Spaniens. 800 Jahre später gehen in Deutschland „Europäische Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße. Glaube und Macht – und dazwischen die Kirche, oft liiert mit der Staatsgewalt und nicht so selten bereit, auch Waffen zu segnen. Die neuste GAZETTE (Ausgabe 49) beschäftigt sich in mehreren Artikeln mit dem Thema des säkularen Staates, in dem Glaube und (Staats-)Macht klar getrennt sind – oder doch sein sollten – , und mit dem Wiedererwachen religiös begründeter Konflikte. So etwa interessiert die Frage, wie es im 21. Jahrhundert noch möglich ist, dass junge Menschen bereit sind, für ihren Gott in den Krieg zu ziehen und andere Menschen zu töten. (Bild: Mezquita-Catedral in Cordoba, Foto Christian Müller)

Editorial Gazette 49

Immer mehr Kirchenaustritte auf der einen, junge Menschen, die für den Glauben in den Krieg ziehen, auf der anderen Seite.

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Editorial Gazette 48

Mit dem Paradies ist es so eine Sache. Die Hoffnung auf ein Leben in Wohlstand und Freiheit, ohne Krieg, Unterdrückung und klimatische Katastrophen ist so alt wie die Menschheit.

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Himmel?

Die Hölle ist spannender!

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