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Zum Themenschwerpunkt GAZETTE 27, Herbst 2010: Islamkritik:

Unterdrückte Frauen werden leicht übersehenBurka

Zitat der Woche

Peter Brabeck-Lemathe (Vorsitzender Verwaltungsrat Nestlé): Zu den Tiefseebohrungen gibt es keine Alternative, sonst können wir den Ölbedarf nicht decken. (...)
ZEIT: Und die Umweltgefahren blenden Sie aus?
Brabeck: Da wird vieles missverstanden. Ein Großteil des Ölteppichs im Golf von Mexiko ist jetzt schon verschwunden.

(Interview, DIE ZEIT 34, 19. August 2010)

 Titel 24



      

DIE GAZETTE plädiert für Mitleid mit Sarrazin

Thilo Sarrazin ist, nach seinem jammervollen Auftritt in "Hart, aber fair" (2. September 2010) zu urteilen, der Situation, die er selbst hervorgerufen hat, weder politisch, noch intellektuell, noch menschlich gewachsen. Das Einzige, was er verdient, ist Mitleid.

Und ausnahmsweise zitieren wir hier einmal die Bild-Zeitung:



Neuer Wirbel um Thilo Sarrazin!

Wie kam es zu der verbalen Entgleisung?

„Die Stimmung während des Gesprächs war furchtbar“, erinnert sich Friedman gegenüber BILD. Thema waren Sarrazins Thesen zu einem angeblichen Gen, das sich „alle Juden teilen“. Friedman: „Ich habe ihn gefragt, welches spezielle Gen damit gemeint sei und welche Eigenschaften ich aus diesem Gen zu erwarten habe. Sarrazin reagierte zunehmend unwirsch auf mein Nachhaken. Er wollte sich den kritischen Fragen nicht stellen. Am Ende brach Sarrazins Presseagent das Interview entnervt ab.“

Und dann fiel der fatale Satz des SPD-Politikers und Bundesbankvorstands: "Herr Friedmann, heute waren Sie ein Arschloch!"

Trotz der Beleidigung schrieb Friedman das Interview für die „BZ“ auf. Noch während Friedman an dem Text arbeitete, erhielt die Zeitung Post der Anwälte von Sarrazins Verlag, die mit Klage drohten, falls das Gespräch unautorisiert veröffentlicht würde. Die „BZ“ reichte den Interview-Text – wie üblich – zur Autorisierung ein.

Dann die Überraschung! Friedman: „Der Text, den wir zurückbekamen, war entsorgt von allen kritischen Fragen nach der genetischen Identität von Juden und anderen Volksgruppen.“ Nur belanglose Passagen aus dem Gespräch wurden freigegeben. „Selbst die Fragen waren gestrichen“, so Friedman. Die BZ verzichtete daraufhin auf einen Abdruck des verstümmelten Interviews.

 

So gehen die Jahre dahin:

Hartmann

Ulrich Hartmann am 11. Juni 2001: "Die Vereinbarung [zum Atomausstieg] ist ein erster Schritt. Entscheidend ist, dass beide Seiten sich auch in Zukunft an ihren Inhalt und Geist gebunden fühlen. Wir sind dazu bereit."

Manager in Höhlen
und der Wandel zum post-atomaren Zeitalter

(Disclaimer: Hier geht es nicht um ein Für oder Wider Atomkraft, hier geht es um Leadership-Kompetenz und die Vorbildfunktion von Eliten!)

Wiedereinmal stemmt sich die sogenannte Elite gegen den überfälligen Wandel. Diesmal also gegen die Ablösung der Atomkraft. Wenig überraschend vereinen sich denn auch im Absender die üblichen Verdächtigen - siehe unten. Frauen sind aus anscheinend gutem Grunde nicht dabei!

Diese versuchte Erpressung der Kanzlerin als Dienerin des Deutschen Volkes, hat ganz klar anti-demokratische und anti-gesellschaftliche Züge - verlängert aber im Grunde nur das Denken und Handeln der ehrenwerten Herren aus den letzten Jahrzehnten in die Zukunft. Allein für den Gedanken, für den Versuch, müßten sie sich schämen und sich in Sack und Asche gekleidet, Buße tuend beim Volke und seinen gewählten Vertretern entschuldigen.

Wann werden diese 'alten Männer' begreifen, daß die Zeiten endgültig vorüber sind, in denen man mal eben ein paar Milliarden Profit zu Lasten der Zukunft, der Gesundheit und des Wohlstandes dieses unseres Landes machen konnte?

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